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    <title>Das YIN, das YANG und alles Andere</title>
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    <description>Die Welt des Alltags aus dem Blickwinkel von Aloysia und Peter, mit Erfahrungen der Traditionellen Chinesischen Medizin, Weisheit aus aller Welt und aller Zeit und einigem gesunden Menschenverstand.</description>
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      <title>Das YIN, das YANG und alles Andere</title>
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    <item>
      <title>Wenn es still ist...</title>
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  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn es still ist...
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letzte Woche war es Vormittag im Garten sehr still. Ein Feiertag, und ringsum dicker Nebel. Keine Probleme weit und breit. Das Gewächshaus gehört ausgeräumt, das ist eine Sache, die einfach ist und man muss nicht viel dabei denken. Ein paar überraschende Paprika, zwei kleine Auberginen kommen zum Vorschein, und auch noch ein paar blasse Tomaten - das gibt noch mal ein Gericht aus Sommergemüse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So eine Stille kann auch unheimlich sein, aber die heute war heimelig. Die Erde dreht sich ganz still und sicher und nimmt uns mit. Da ist eine Ordnung, die ruhig und gelassen die Jahreszeiten aufeinander folgen lässt. Das Jahr geht zu Ende, es wird kalt, die Wärme des Sommers verfliegt. Es wird Wind geben und Regen und Schnee. Und gelegentlich wird es glatt werden und ein Sturm wird Bäume auf die Strasse werfen, wenn wir es gerade gar nicht brauchen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweifellos würde eine Kommission, die die Jahreszeiten vernünftig einrichten sollte, das anders entscheiden. Irgendwie gerechter, umweltschonender und energiesparender. Irgendwas mit Lithium-Batterien. Und eine Verordnung erlassen mit einem schönen langen Namen wie Jahreszeiten-Veränderungs-Ausgleich-Verordnung. Oder so ähnlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber die Erde dreht sich einfach still weiter. Sie atmet ein und aus. Sie wird grün, sie wird gelb, sie wird weiß. Sie braucht keine Verordnung und ordnet selbst immer wieder alles neu. Ich glaube, sie macht ihre Pläne in der Stille des Winters. Sie denkt dann darüber nach, wie sie die neue Fülle hervorbringen wird, wie sie wieder alles Leben pflegt und fördert. Auch uns Menschen, natürlich auch uns Menschen. Und sie freut sich, wenn wir mit ihr zusammenarbeiten. Sie freut sich, wenn es uns gutgeht. Aber sie freut sich auch - glaube ich - wenn wir uns bei den Sachen raushalten, die sie selbst am Besten macht. Sie hat länger Erfahrung mit all diesen Sachen. Ich glaube, sie lacht insgeheim ein bisschen, wenn wir uns einbilden, mit irgendeinem neuen technischen Schnickschnack wieder etwas retten zu wollen, das wir vorher verbockt haben. Sie lacht und dreht sich weiter. Wenn wir einen Schritt zurücktreten und ihr zuschauen, bekommen wir auch das Vertrauen wieder, dass die Erde ihren Job sehr gutmacht. Sie dreht sich still und überaus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ressourcenschonend, trägt uns alle mit großer Geduld und Freundlichkeit. Manchmal glaube ich, dass die Erde uns Menschen ganz besonders gern hat. So wie Eltern ein Kind besonders gern haben, dass sich besonders schwer tut, das ein bisschen seltsam ist, besonders eigensinnig und widerstrebend und auch ein bisschen begriffsstutzig. Es wird schon noch mit euch Menschen, sagt sie. Nur ein bisschen Geduld, sagt sie, das ein oder andere Jahrtausend kann das schon noch dauern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das kannst auch du hören. Doch die Erde redet ganz leise. Und deswegen hörst du sie vor allem an so stillen Tagen. Wenn du vor das Haus gehst, oder beim Spazierengehen. Oder eben im Garten, wenn der Nebel alle Laute dämpft, wenn selbst die Vögel nur ganz selten pfeifen, der Wind ganz langsam schleicht, wenn du, am Besten barfuß, in der Erde stehst, mit leichten Gedanken.                                         
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 17 Nov 2024 18:53:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Recht haben</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frieden gibt es nur dann,
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          wenn die Menschen nicht bloß gegen den Krieg,
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          sondern auch gegen das Siegen sind.
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Elazar Benyoëtz
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es hat einen guten Grund, dass bei so vielen Völkern des Wort „Frieden“ der Gruß ist, den Menschen austauschen, wenn sie sich begegnen:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Friede sei mit dir!“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Dieser Gruß bedeutet mehr als das, dass ich diesem Menschen Frieden
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           wünsche
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          . Er bedeutet vor Allem und zuerst, dass ich
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           in Frieden bin
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          und die Bereitschaft mitbringe, diesen Frieden zu teilen, wem ich auch begegne.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Es gibt Zeiten, das ist das aber gar nicht so einfach mit dem inneren Frieden: da laufen Streitgespräche in mir ab, heftige Kämpfe darüber, was richtig ist, was gilt und was (nicht mehr) gilt, welche von meinen inneren Impulsen Recht bekommen. Kein Mensch bleibt von diesen inneren Konflikten verschont. (Tiere haben das nicht - das macht ihre Anwesenheit so angenehm). Innere Kämpfe halten mich wach die eine oder andere Nacht. Und dann, irgendwann, löst sich das und ich weiß, was  - für mich - richtig ist, wie es sich „gut“ anfühlt, wie ich weitergehe. Wenn sich ein solcher innerer Streit löst, ist das ein überaus befreiendes Gefühl - sofort kann ich besser schlafen, und am Morgen schaut mich ein viel freundlicheres Gesicht aus meinem Spiegel an.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber was ist mit dem Streit, der schon so lange in mir arbeitet, dass ich ihn kaum mehr spüre? Wie eine Stelle, die schon so lange weh tut, dass ich den Schmerz fast vergessen habe? Ich tue so, als wenn da nichts wäre, aber es nervt, es zehrt an mir die ganze Zeit. Oft steckt dieser Schmerz in ganz
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         alten Sätzen über das, wie die Welt ist oder wie ich bin, und die ich wie zu eng gewordene Schuhe trage, äußerst unbequem, aber gewohnt. Zwar habe ich durch das Leben gelernt, dass es vielleicht doch anders ist, als ich, vielleicht schon als Kind, gelernt habe. Aber traue ich mich, die alten Vorstellungen loszulassen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Soweit betrifft es mich nur alleine - bis ich einem Menschen oder einem Umstand begegne, der mir diesen inneren Streit widerspiegelt. Und dann kann es mit einer Heftigkeit über mich und mein Gegenüber hereinbrechen, die uns überrascht, ja überwältigt. Der Streit in mir wird zum Streit im Außen. Ich habe den Frieden nicht mitgebracht, und dann finde ich in der Welt Streit.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Je weniger ich von meiner inneren Landschaft weiß, desto erbitterter wird der Streit im Außen sein. Je mehr ich mich kennenlerne, je mehr ich annehme, was ich in mir vorfinde, desto mehr kann ich in Frieden mit mir selbst kommen und kann den Frieden mit den anderen Menschen teilen.    
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Denn eines ist gewiss: du bist vielfältiger als du denkst, du bist vielseitiger als dein Selbstbild, du bist weniger schuldig als dein eigenes Urteil über dich, du bist fähiger als das Zeugnis, das du dir selbst ausstellst. Du hast viel mehr Vorlieben, als du dir zugestehst, andere und vielleicht seltsamere. Und du hast viel mehr unterschiedliche Meinungen zur selben Sache, als du vielleicht glaubst. Oder ganz anders: vielleicht hast du gar keine Meinung zu einer Sache, wo du glaubst, du müsstest eine Meinung haben.
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Ich bin an meiner Meinung nicht so besonders interessiert“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         hat Leonard Cohen einmal auf die Frage nach seiner Ansicht geantwortet. Das halte ich für einen genialen Ansatz auf dem Weg zu innerem Frieden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In Form einer Geschichte geht das so: Der weise Hodscha Nasruddin wird in einer Streitfrage aufgesucht. Die eine Partei trägt ihre Sichtweise vor und Nasruddin sagt:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Du hast recht!“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         Und dann trägt die andere Streitpartei ihre Sichtweise vor und Nasruddin sagt
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Du hast recht!“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         Da ruft eine dritte Person, die auch dabei ist:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Aber du kannst doch nicht beiden recht geben, wenn sie die Sache so unterschiedlich sehen!“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         Und da sagt Nasruddin:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Du hast auch recht!“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Also, wenn du wirklich ernsthaft mit mir über etwas streiten möchtest, sage ich dir gleich:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Du hast recht.    
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und ich habe auch recht.    
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und die Lösung wird von woanders her kommen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht aus unserem inneren Streit.    
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sondern aus unserem inneren Frieden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 29 May 2023 19:28:28 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Im Jahr des Hasen</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei den Qigongkursen, wenn sie die Geschichte mit dem „Yin und Yang“ erklärt, stellt Luise öfters die Frage: „Was ist denn jetzt wichtiger, das Einatmen oder das Ausatmen“? Meist, wenn wir eine solche Frage hören, glauben wir, wir müssten und könnten sie beantworten - eines davon muss wichtiger sein, eines muss besser sein als das Andere. So ist die Welt, oder? Eines ist schwächer, eines ist stärker, eines ist mächtiger, eines muss sich unterordnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber genau da ist bei Yin und Yang nicht so, und bei der Betrachtung der Welt aus der Sicht der klassischen chinesischen Kultur. Auch wenn das
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine hell ist - Yang - und das Andere dunkel - Yin - ist das nicht mit einer Wertung belegt, und es heißt nicht, dass eines gut und das Andere schlecht ist. Diese Pole kämpfen nicht gegeneinander, sie ergänzen sich, sie gehen fortwährend ineinander über. Das ist in dem bekannten Yin/Yang-Symbol dargestellt. Das Eine gibt es nicht ohne das Andere.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Luise dieses Thema bespricht, kommt oft diese Übung:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Jetzt atme mal ganz tief ein....!“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         und wir alle atmen ein, tief, tief, tief.... und irgendwann, ziemlich bald eigentlich, wird uns die lebensspendende Luft in unseren Lungen zu viel und wir würden sie gar so gerne auch wieder auslassen und ausatmen - und machen es schließlich auch, obwohl die Luise vielleicht noch gar nicht gesagt hat, wie es weitergeht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einatmen, Luft holen, ist so schön, und erscheint uns als das Wichtigste überhaupt, wenn wir den Atem angehalten haben, weil wir unter Wasser waren oder in dichtem Rauch. Doch wenn wir in die Lage kommen, dass wir nicht ausatmen können, dann ist das plötzlich das Schönste und Wichtigste. Dies eine Seite kann nicht ohne die andere, nichts ist wichtiger als das stete Schwingen zwischen den Polen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine Binsenweisheit? Eigentlich schon. Aber schon die alten Chinesen hatten viel Anlass, darüber zu sprechen und zu schreiben, wie auf dieses Gleichgewicht zu achten sei. Inzwischen lebt (fast) die ganze Menschheit, auch in China, in einer Gesellschaft, in der das Yang extrem überbetont ist. Helle Beleuchtung und Lärm durchbricht die Stille und Dunkelheit der Nacht, Schlaflosigkeit ist eine Volkskrankheit, nur wer Leistung bringt, nicht nachlässt, kann sich wertgeschätzt fühlen. Ruhe, Nachgeben, Dunkelheit, Weichheit, Abwarten sind schlecht angesehen. Es ist, habe ich kürzlich jemand sagen hören, als ob die ganze zivilisierte Menschheit immer nur einatmen wollte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gerade ist Chinesisches Neujahr, der Beginn des Jahrs des
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „schwarzen Wasserhasen.“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         Jetzt versuchen die Sterndeuter, aus den Zeichen der Zeit die Qualität des neuen Jahrs herauszulesen. Das muss man nicht alles glauben. Aber in diesen Äußerungen kam dieses Jahr mehrfach ein Gedanke vor, der sich an das Hasenbild knüpft, und wo es auch um das Gleichgewicht von Yin und Yang geht. Es sei ein Jahr, in dem viele Unternehmungen gut gedeihen. Daraus erwachse aber die Gefahr, dass das Wachstum (=Yang) den Kontakt zur Wurzel (=Yin) verliert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das kommt zum Beispiel bei jungen Unternehmen vor (was heute Startups heißt), wenn sie so viele Aufträge bekommen,  dass sie sie nicht mehr  ausführen können. Irgendeine Grundlage (Yin) gerät in einen Mangel - irgendein Material, die Rücklagen, die mitarbeitenden Menschen, die benötigten Räumlichkeiten - etwas, das nicht sofort durch noch mehr Aktivität (Yang) geschaffen werden kann. Damit entsteht eine Erschöpfung, weil das Yang
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         keine Ergänzung im Yin mehr findet.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         (Jetzt wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass wir diese Geschichte auch im Großen mit der Erschließung (Yang) neuer Rohstoffe und Energiequellen (Yin) durchbuchstabieren könnten).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dies, so sagen die Weisen aus dem Morgenland, ist die Gefahr dieses Jahres. Das eigentlich gut Gedeihende „verhungert“ auf dem Wege, weil das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang so stark gestört ist. Denn es ist ein Gleichgewicht, das nicht auf Dauer gestört werden kann, ohne mächtige Ausgleichsbewegungen hervorzurufen. Das ist der Burnout nach einer Zeit nicht nachlassender Anstrengung (auch wenn es Anstrengung für die
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         beste Sache der Welt war). Das ist die Schrumpfen nach großem Erfolg, das ist das Rezept, das nicht mehr aufgeht, nach dem es doch so lange so gut geklappt hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es muss nicht so weit kommen, sagen die Weisen (und die Luise). Aber es sagt auch die Erfahrung. Wenn in der Zeitung stand, dass jemand Prominenter gestorben war, pflegte Winston Churchill zu sagen:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Der hat bestimmt keinen Mittagsschlaf gemacht!“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In diese Richtung zu schauen, könnte in diesem Jahr recht heilsam sein: bewusst Ruhe geben, obwohl du noch etwas mehr arbeiten könntest. Weniger Pläne dazu, was du noch tun, und mehr dazu, was du lassen könntest, um glücklicher zu sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weniger reden, mehr lauschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weniger marschieren, mehr tanzen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weniger denken, mehr staunen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein gutes Hasenjahr 2023 wünschen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Luise und Peter.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 18:03:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Auf was warten wir?</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/dmtmpl/dms3rep/multi/blog_post_image.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Auf was warten wir?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Apfel wird vom Baum fallen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm,-
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         aber er kann weiter rollen als gedacht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir können einfach ganz da sein, im Moment, jetzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir brauchen nicht zu warten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir werden es sehen, wenn er nicht mehr dranhängt-
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         dann ist immer noch Zeit ihn aufzuheben und zu essen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke für die Fülle, für das was ich mir schon immer gewünscht habe, nur nicht vorstellen konnte, dass es so sein wird wie jetzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke Danke Danke
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 21:26:17 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was geht, was bleibt...</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/was-geht-was-kommt</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/Herbstbl%C3%A4tter+bunt.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aus Erfahrung weiß ich, dass eine gute Medizin alles an mir einbezieht bei der Diagnose und Therapie. So bin ich froh, wenn eine Ärztin mich anschaut und alles von mir (fast alles) mit einbezieht. Solche Fragen helfen dabei: Bist du oft müde, ärgerlich, traurig? Hast du Husten? Atmest du leicht? Freut dich das Leben? Was ist in deiner Umwelt los, in deinen Beziehungen, bei der Arbeit? Schläfst du gut? Hast du gesunden Appetit und eine gute Verdauung? Bist du immer wieder erkältet, frierst du oder schwitzt du leicht?   
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Antworten auf diese und weitere Fragen zeigen unseren Energielevel, das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang, Ruhe und Aktivität, Ausatmung und Einatmung. Alles wirkt ein auf uns, auch die Jahreszeiten. Wenn ich jetzt in den Garten gehe, spüre ich die Verbindung mit den Jahreszeiten deutlich, wie die zunehmende Kühle jetzt im Herbst. Und dann ziehe ich eine Jacke und Schuhe an, damit meine  Füße im taufeuchten Gras warm und trocken bleiben. In der Klassischen Chinesischen Medizin gilt der Herbst als die beste Gelegenheit, um unser Immunsystem zu pflegen. Stärken wir uns also jetzt, damit wir im Winter gut über die Runden kommen, ohne größere „Erkältungen“. Dabei sind die Lunge und der Dickdarm die Organe, die das Abwehr-Qi grundlegend erzeugen. Jetzt im Herbst, in der Metallzeit, sollten diese  Organe besonders gepflegt und genährt werden. Metall ist sehr dicht, das dichteste Element unter den fünf Wandlungsphasen Metall, Wasser, Holz, Feuer, Erde. Die aktuelle Zeitqualität fördert jetzt, nach dem Sommer, wo wir uns draußen in der Wärme ausgebreitet haben, uns mehr nach innen zu  kehren und uns zu sammeln.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zur Lunge gehört die Atmung, zum Darm gehört das Loslassen und Ausscheiden von Unbrauchbaren. Das bedeutet auch das Loslassen von Dingen, Emotionen, Gedanken und alten Überzeugungen, die uns nicht mehr hilfreich sind. Die Bäume halten ihre Blätter nicht fest, sie lassen sie los. Die andere Seite ist das Einbringen der Ernte, um alles, was uns nährt und stärkt zu sammeln und gut unterzubringen, die Vorratskammern zu füllen mit Wesentlichem.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das sagt sich einfach, erfordert aber wirklich Aufmerksamkeit. Was will ich weiter mitnehmen in meinem Leben, was ist es wert, „über den Winter“ gebracht zu werden? Verdichten heißt auch aussortieren, eine Wahl treffen, was wirklich zählt und was ich brauche. Viele  Kisten und Schachteln lagern hier im Haus mit Dingen, von denen ich geglaubt habe, dass ich sie irgendwann vielleicht wieder brauche. Jetzt habe ich Lust sie zu durchforsten und auszusortieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Überholte Glaubenssätze und Überzeugungen können ähnlich „aufgehobenes Zeugs“ sein. Der Unterschied besteht darin, dass sie nicht den Raum in Kisten füllen, sondern den Raum in uns. Dadurch verhindern sie das freie Atmen und verbrauchen Lebensenergie. Lebendige und nährende Überzeugungen, solche, die wir mit Leben füllen, schenken uns Kraft.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alles wandelt sich immerzu. Wenn jetzt der Sommer vergeht, ist das irgendwie traurig, weil die Wärme schwindet und die Kälte des Winters naht (Trauer ist die Emotion des Lungenorgans). Es ist aber auch befreiend, wenn die lastende Hitze dieses Sommers sich löst. Der Wandel ist Leben - so wie dem Einatmen das Ausatmen folgt. Nichts bleibt je gleich, und das könnte beängstigend sein. Aber eigentlich bringt es Hoffnung - auf die Erneuerung, auf die Genesung - der nächste Frühling ist  immer auch schon mit anwesend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In diesem Sinne wünsche ich uns immer wieder, in der Gegenwart unseres Atems zu sein und immer wieder liebevoll zu nehmen, was da kommt und loszulassen, was da gehen will.   
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 01 Sep 2022 16:37:27 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Watson, das erinnert mich an was...</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/watson-das-erinnert-mich-an-was</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/Maiskolben.jpg" alt="Bunte Maiskolben" title="bunte Maiskolben alter Sorten"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Jahr 1969 erschien das Buch „Die Doppelhelix“ auf deutsch, von James Watson (nicht Dr. John H. Watson), das beschreibt, wie die Struktur der DNS entdeckt wurde. Es schildert nicht nur die Entdeckung wesentlicher Grundlagen der heutigen Molekulargenetik, es gibt auch einen guten Eindruck von dem geradezu bösartigen Kokurrenzkampf um diese Entdeckung (und den Nobelpreis) und das oft sehr irrationalen Verhalten der Menschen in der Forschung. Es hat dann nicht lange gedauert, bis es in der Katholischen Stadtbücherei aufgetaucht ist. Ich war, glaube ich, der Dritte, der sich in der Bibliothek dieses Buch ausgeliehen hat. Seitdem fasziniert mich dieses Thema.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin 50 gewesen, als ich auf meine ersten Demo gegangen bin. Wegen der drohenden flächendeckenden Einführung der Gentechnik in der Landwirtschaft. Das war ein Thema, das mich sehr beschäftigt hat. Und es hat mich nicht nur beschäftigt, ich konnte der Dikussion auch gut folgen, weil ich mich so lange damit beschäftigt hatte. Ich weiss seit bald 40 Jahren, was eine m-RNA ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Diskussion um die Einführung der „grünen Gentechnik“ gab es bestimmende, oft benutzte Argumente von Seiten der Befürworter. Eines davon war, dass die Menschen, die gegen die Einführung sind, anti-wissenschaftlich eingestellt seien. Mich hat dieses Argument verwundert, weil ich mich wissenschaftliche Themen schon immer sehr interessiert haben. Ich war/bin gegen die „grüne Gentechnik“ weil es so viele wissenschaftlich untermauerte Argumente für ihre Schädlichkeit gibt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem ich mich immer wieder in Gesprächen widerfand, wo wir lange und ausführlich aneinader vorbei geredet haben, hat sich dieser Punkt für mich so geklärt: die eine Seite hat von wisssenschaftlichen Modellen über genetische und ökologische Zusammenhänge gesprochen, und die andere Seite über Gen-Technik, also die technische Anwendung wissenschaftlicher Ergebnisse zur wirtschaftlichen Auswertung daraus ergebender Produkte. Hier kam von Seiten der Vertreter der „grünen“ Gentechnik diese Argumentationsfigur: Wenn du gegen diese/meine technische Anwendung bist, mit der ich jenen wissenschaftlichen Ergebnissen wirtschaftlichen Nutzen abgewinne, dann bist du gegen die dem zugrunde liegende Wissenschaft. Du bist also gegen genmanipulierten Mais: dann bist du gegen den wissenschaftlichen Fortschritt in der Genetik und wahrscheinlich glaubst du nicht mal, dass es Gene überhaupt gibt!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unmittelbar damit verbunden war die Behauptung, dass, wer auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschungsergebnisse Techniken entwickelt und Unternehmen gründet, um die daraus entstandenen Produkte zu vermarkten, „wissenschaftlich“ handelt. Dass jede Handlung ethisch begründet wird (unausgesprochen oder ausgesprochen), dass für jeden Menschen die Verantwortung besteht, auf Grund welcher ethischer Werte er handelt, fällt dabei unter den Tisch. Die Firma handelt richtig, denn das ist wissenschaftlich belegt. Die Wissenschaft kann aber ihren Ergebnissen keine Werte mitgeben, die entscheiden, wie sinnvoll ist es, daraus eine Technik abzuleiten und einzuführen. Gerade wenn es um die Abschätzung von Technikfolgen geht, wird das ganz offensichtlich. Und es wird insbesondere dann wichtig, wenn sich politische Entscheidungsträger hinter der Autorität der Wissenschaft verstecken - und das haben sie bei der „grünen Gentechnik“ sehr lange gemacht - wo sie doch in ihren Entscheidungen immer von Werten ausgehen müssen. Natürlich sind alle für den wissenschaftlichen Fortschritt, das alleine aber kann keine politische Entscheidung zur Einführung einer Technik begründen. Schliesslich enthält unser Grundgesetz keine Meßergebnisse in Exeltabellen, sondern beginnt mit: Die Würde des Menschen...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein zweiter wesentlicher Strang der Argumentation für die Einführung der „grünen Gentechnik“ war die Dringlichkeit: Wir müssen die Gentechnik in der Landwirtschaft schnell einführen, weil sonst die Menschen bald verhungern. Mit größerer Dringlichkeit, als das Sterben von Menschen zu verhindern, kann man ein Vorhaben nicht aufladen. Nun hatte (und hat bis heute) die „grüne“ Gentechnik-Industrie keine Produkte, die wirklich auf dem Feld Eigenschaften hatten, die dem Hunger in der Welt Einhalt hätten gebieten könnten. Das gibt diese Technik und diese Denkweise einfach nicht her - so gibt es das eine „Dürreresistenz-Gen“ nicht, das, in ein Getreide eingebaut, in Trockengebieten wogende Kornfelder hervorbringt. (Sehr wohl aber gab und gibt es von örtlichen Gemeinschaften entwickelte dürreangepasste Sorten von Feldfrüchten und entsprechende Anbausysteme, sprich Alternativen.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was die Gentechnik hervorgebracht hat, sind in aller Regel für hochtechnisierte Agrarbetriebe „optimierte“ Pflanzen, die nur im Zusammenhang mit entsprechender Düngung, Begleitung mit dazu passender Agrarchemie zur Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen einen gewissen Nutzen für die industrielle Landwirtschaft haben. Für die kleinbäuerlich strukturierte Landwirtschaft, die noch immer den Großteil der Nahrung für die Welt hervorbringt, hat die Gentechnik bis heute keine positive Bedeutung. Es ist offenbar geworden, dass „grüne Gentechnik“ vor allem ein Geschäftsmodell ist, das auf eine Agrarindustrie zugeschnitten ist, die über Geld verfügt. Dem Hunger in der Welt - der ganz überwiegend die geld-losen Teile der Menschheit betrifft - kann sie nicht abhelfen, selbst wenn sie es wollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Diskurs über die Gentechnik gab es also häufig folgende Agumente:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Argument der Dringlichkeit: Wir haben keine Zeit lange abzuwägen, denn wir müssen Millionen von Menschen vor dem Tod retten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Argument der Wissenschaftlichkeit: Wir handeln auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse, deswegen ist unser Handeln selbst auch wissenschaftlich begründet und evident richtig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             das Argument der Alternativlosigkeit: jede Kritik an der Sinnhaftigkeit unseres Handelns oder der Qualität unseres Produkts verbietet sich, weil es keine anderen Möglichkeiten gibt, deren Wert wissenschaftlich geprüft ist
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Argument der fehlenden Beweise für den Wert anderer Denkweisen: andere Denk- und Handlungsweisen haben keine wissenschaftliche Evidenz und damit keinen Wert (auch wenn sie Jahrtausende praktischer Erfahrung verkörpern wie alte Nutzpflanzen-Sorten)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Nicht-Anwesenheit des Arguments, dass es (auch oder vor allem) um die Einführung eines Produkts geht, mit dem die Produzenten Geld verdienen wollen, dessen Herstellung und Verkauf das Vermögen derjenigen mehren soll, die da investiert haben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es sollte mich wundern, wenn du, mein lieber Watson, da nicht Parallelen mit anderen Diskursen der letzten Jahrzehnte bis in die jüngste Zeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           entdecken könntest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/Maiskolben.jpg" length="42378" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 16 Jan 2022 20:41:20 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nase im Wind</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/nase-im-wind</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/-wind-tree.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Nase im Wind - Heuschnupfen in der TCM
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Als meine älteste Tochter noch klein war, war ihr Lieblingsfreund ein Junge, der im Frühling immer mit Taucherbrille im Freien mit ihr unterwegs war, wegen der juckenden Augen. In der westlichen Medizin kann man den Heuschnupfen eigentlich nur von den Symptomen her lindern, aber tut sich schwer, wirklich etwas an den Ursachen zu ändern, den Heuschnupfen wirklich zu heilen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geht es immer darum, sich zuerst ein Bild davon zu machen, wie die Energie des Menschen gestört ist, der die Symptome zeigt, die wir als Heuschnupfen bezeichnen. Solche Störungen entstehen zum Beispiel durch äußere Einflüsse wie dem Wind. Wobei „Wind“ nicht nur die Bewegung der Luft bedeutet, sondern auch die dahinter steckende Energie, die unsere Energie beeinflusst.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Der Wind gilt als eine der Ursachen von Heuschnupfen - er trägt die Sachen, die jucken, in der Luft von einem Ort zum nächsten - und auch zu uns.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Was bedeutet Wind in der TCM? Wind ist von seiner Natur her Yang und dringt meist über die oberen (Yang) Körperbereiche ein: Kopf, Augen, Nase, Hals. Wind ist einmal da und einmal dort, sprunghaft, beweglich und schnell. Die Symptome spiegeln den Wind
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         wieder: plötzlicher, heftiger Beginn und Symptome, die wandern und sich mal da und dort zeigen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wenn ich Menschen sehe, die bei Windwetter einen dicken Schal um den Hals tragen, und das Genick einziehen, aber dünne Socken anhaben, weiß ich: empfindlich auf Wind! Das heißt, dieser Mensch hat Wind in sich und bekommt Zustände, wenn von außen noch mehr dazukommt.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die „normale Erkältung“ wird auch vom Wind verursacht: es hat mich ein „Zug“ erwischt, heißt es, wenn wir Erkältungszeichen spüren nach einem windigen Tag. Wind löst Juckreiz aus (Augen), trocknet und macht steifer in den Gelenken. Allen Eindringlingen wird durch Wind das Eindringen erleichtert, ob Pollen, ob Kälte oder Erreger von Krankheiten. Wind ist dem Frühling zugeordnet in der Lehre der Wandlungsphasen, was bedeutet, dass wir besonders im Frühling auf den Wind aufpassen sollten, uns warm anziehen am Kopf und Nacken - Mütze und Schal - , und ihn gleich ausleiten, wenn er uns erwischt hat. Massieren, ein heißes Bad nehmen, Tee trinken ( Jade-Windschutz-Pulver) und Schwitzen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Eingedrungene Kälte kann die Leitbahnen „einfrieren“ und die Gelenke, Muskeln und Sehnen beginnen zu schmerzen. Die Kälte kann auch die Funktionen der Organe einschränken und dadurch die Prozesse verlangsamen, die von den Organen normalerweise reibungslos und schnell durchgeführt werden. Wenn der Wind sich mit der Kälte verbindet, dringt er als „Wind-Kälte“ in unseren Körper ein. Das lässt Heuschnupfen und Erkältungen entstehen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wer zu Heuschnupfen neigt, sollte schon im Herbst beginnen, sein System entsprechend „windfest“ zu machen, nicht erst während der Allergiesaison. Es ist aber auch jetzt im Frühling eine gute Zeit, die Organe zu pflegen und das Abwehr-Qi, und damit ganz besonders das Lungen-Qi zu stärken, damit der Wind mit den „pathogenen Faktoren“ nicht unter die Haut eindringen kann.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Für eine Kräftigung der Lungen sind seit langer Zeit Atemübungen im Qigong bekannt. Auch regelmäßige Waldspaziergänge (außerhalb der Allergiesaison) stärken die Lungen.  Da die Lunge mit der Emotion der Trauer in enger Verbindung steht, ist es für ein gesundes Lungen-Qi heilsam, der eigenen Trauer eine Möglichkeit zu geben, sich zu zeigen, sobald sie auftritt, anstatt sie zu unterdrücken und anzustauen. Trauer, die sehr lange währt, schwächt genauso, wie die nicht gelebte.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Heuschnupfen ist mit so vielen Aspekten verbunden, und es ist wirklich lohnenswert, die Wurzel zu ergründen. Körperwahrnehmung, nach Innen gehen und spüren, sind ein zentraler Aspekt der Erkundung. Qigong hilft vor allem dabei, selbst ins Tun zu kommen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 22 Apr 2021 17:47:58 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Einfach Qigong machen</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/einfach-qigong-machen</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/3k%C3%B6nig+2021+010.JPG" alt="Mispel im Schnee"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als ich vor 30 Jahren nach einem Qigonglehrer gesucht habe, war ich ahnungslos, dass es da einen Unterschied gibt zwischen „stillem“ und „bewegtem“ Qigong. Deshalb war ich sehr erstaunt, dass sich ungefähr 100 Teilnehmer des Qigongkurses im Saal eines großen Hotels versammelt hatten, auf Stühlen sitzend. Ich hatte mir sowas vorgestellt, wie ich es zuvor beim Yoga kennengelernt hatte. Oder wenigstens mehr orange Farben und Räucherstäbchen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Qigong gibt es in vielen verschiedenen Übungsweisen, über 3000 verschiedene davon sollen es sein. Ein grundlegender Unterschied besteht zwischen den Übungen in Bewegung und Übungen in Ruhe. Ich hatte mir, ohne es wirklich absichtlich gewählt zu haben, das „Stille Qigong“ ausgesucht, die Übungen in Ruhe - weil der Lehrer so einen guten Ruf hatte. Ehrlich gesagt war das der einzige Lehrer, den es in weitem Umkreis zu dieser Zeit für Qigong überhaupt gab - UND er war mit Recht hochgelobt! Bei den bewegten Übungen bewegt sich der Körper (und mit ihm das Qi), bei den „stillen“ Übungen bewegt sich „nur“ das Qi im Inneren des Körpers. Die stille Form ist die meditative Art das Qi zu pflegen. Bei beiden Formen führt die Vorstellungskraft und die Absicht das Qi, die Lebenskraft.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Ende dieses Wochenendseminars war ich angesteckt- und seither habe ich es, das Stille-Qigong-Virus und gedeihe vorzüglich damit. Viele Menschen habe ich in den folgenden Jahrzehnten absichtlich damit angesteckt. Am Besten ist es, beides zu können, die bewegten und die stillen Arten, aber die ersten zehn Jahre war es nur das Eine, das genügte mir vollauf- ich war ganz dabei. Dann begann ich mich auch für andere Qigongformen zu interessieren und reiste einige Jahre durch die Lande, um zu lernen und interessante Lehrer zu treffen. In der Heilpraxis und in Seminaren gebe ich weiter, was ich erfahren habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In den letzten Monaten ist eine neue Herausforderung dazugekommen: Qingong online mit ZOOM. Peter war anfangs dagegen- ich habs trotzdem gemacht. In Echt war und ist es nicht möglich und so lernte ich es per Zoom. Nach einigem Anfangsrumpeln wussten wir, wies geht und durch die lange Praxis im Unterrichten war es gar nicht schwierig, es vor dem Computer zu machen. Und viele der Teilnehmer hatten vorher Unterricht bei mir
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          life
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         - wir haben einfach so weitergemacht. Wie freue ich mich, die Landshuter Teilnehmer wieder zu sehen und viele Andere, die weiter weg wohnen, oder die ich schon lange nicht mehr getroffen habe. Auch Neue sind dabei und werden ganz schnell zu „Alten“, wir sind gemeinsam in diesem nährenden Feld der Energie, das mit Qigong entsteht. Wir treffen uns auch deswegen, um in diesen herausfordernden Zeiten mit Hilfe von Qigong gemeinsam unsere Frustration und den Ärger, die Sorgen und Ängste auf eine gute Art zu mildern und verdaubar zu machen. Zum Beispiel so: Eine der Himmelsrichtungen jetzt im Frühjahr ist der Osten. Wenn wir in diese Richtung schauend Qigong machen, stärkt das die Leber und Gallenblase. Sie müssen gestärkt werden, weil die Anforderungen zu lang schon so sind, für die Mutlosen und das „nicht mehr wissen wie es weitergeht“. Andersrum, wenn sie gestaut sind, wenn es zu viel wird, stehen in der TCM Leber und Gallenblase für Frustration und Aggression. Die Himmelsrichtung, die dann bei Übungen gewählt werden kann, ist der Westen, der Blick in den Sonnenuntergang. Der Westen ist die Richtung für die Wandlungsphase Metall, das heißt die Lunge und der Dickdarm. Um Wut und den Frust zu regulieren, ist das bewusste Ausatmen und die Anregung der Darmpassage:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „scheiß es raus“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         - eine therapeutische Anwendung von TCM. Lieblicher gesagt: wir machen Übungen, um den Bauch zu entspannen, und um loszulassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Qigong ist wirklich eine Schatztruhe voller Möglichkeiten. Die zu entdecken und selbstermächtigt für den Körper und Geist frische Energie zu erschaffen, das ist es wert, die Zeit des Übens und Lernens auf sich zu nehmen. In den alten Zeiten mussten die Schüler viel Mühe aufwenden, um bei einem Lehrer Qigong unterrichtet zu bekommen. Überhaupt waren diese Übungen eine Sache, für die nur wenige Menschen die Zeit und Gelegenheit hatten. Heute schalten wir das Internet ein- und da sind sie- die Übungen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber: bei einer Lehrerin, wie ich es bin (und viele Andere) in Echt zu lernen, macht immer noch den Unterschied. Übungen und Erfahrungen werden vom Lehrer zum Praktizierenden persönlich weitergegeben. Das ist die Sahne auf dem Pudding.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Deshalb freue ich mich schon sehr, wenn wir uns wieder in life bei Kursen sehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis es soweit ist, gehts weiter auf ZOOM.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 10 Jan 2021 18:26:05 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>So what?</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/so-what</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der berühmte Jazz-Pianist Herbie Hancock hat die folgende Geschichte über den (sehr berühmten) Jazz-Trompeter Miles Davis erzählt:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie haben in Stuttgart ein Konzert gespielt, und Herbie Hancock war aus einem bestimmten Grund nervöser als sonst. So ist es passiert, dass er mitten im Spiel einen völlig falschen Akkord gegriffen hat. Er war so erschrocken - ein solcher Fehler beim Auftritt mit Miles Davis! - dass er die Hände über den Kopf zusammen geschlagen hat und eine Minute gar nicht weiter spielen konnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber Miles Davis, erzählt er, hat auf diesen falschen Akkord, auf diesen Fehler, überhaupt nicht reagiert, als wenn etwas falsch wäre. Er hat in seine Improvisation einige Töne eingefügt, die diesen „falschen“ Akkord in einen Zusammenhang eingebunden haben, der als Ganzes richtig geklungen hat, ja richtig
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          war
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         . So war Miles, sagt Hancock, wenn etwas passierte, hat er sich keine Gedanken gemacht,
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          ob
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         das richtig ist, er hat auf eine Weise darauf geantwortet,
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          dass
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         es richtig ist. Das hat mir viel über das Leben gelehrt, sagt Herbie Hancock.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir hat das gleich eingeleuchtet. Wie oft mache ich grossen Wind wegen Sachen, die andere machen, statt dass ich eine gute Antwort darauf finde, und mich mit meiner Verantwortung für mein Tun und Lassen in dieser Situation beschäftige. Freilich ist das mühsamer. Vielleicht ist es gerade das, was diese Zeit so anstrengend macht. Andauernd muss ich mich damit beschäftigen, Entscheidungen zu treffen, die ich so noch nie treffen musste. Was sind zum Beispiel die unbedingt notwendigen menschlichen Kontakte? Und wie viel Mühe mag ich einsetzen, sie auch wahrzunehmen? Wenn mich die Entscheidungen anderer Menschen andauernd zwingen, mich aus meiner Bequemlichkeitszone hinaus zu begeben, gibt es mindestens zwei Möglichkeiten: Mich über die Anderen aufzuregen, oder mich zu fragen, ob der fortdauernde Aufenthalt in der Bequemlichkeitszone wirklich das ist, für das ich meine Freiheit einsetzen will. Ist dafür meine Freiheit da? Und ist sie überhaupt da, wenn ich sie die meiste Zeit doch nicht in Anspruch nehme?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Wert der Freiheit wird mir jetzt wieder schmerzlich bewusst: der Freiheit zu reisen, der Freiheit zu sagen, welche Ansicht ich zu den Vorgängen in der Gesellschaft habe, der Freiheit, über meinen Körper zu bestimmen, der Freiheit mich mit einer beliebigen Anzahl von Menschen an einem beliebigen Ort zu einem beliebigen Anlass zu versammeln - all die Freiheit, die in in einem weiten Rahmen so unverletzlich und unveränderlich und selbstverständlich mein Recht zu schein schien. Mir meiner Freiheit wieder ganz bewusst zu werden, in all ihren Möglichkeiten und all der Verantwortung, könnte eine solche Akkordfolge sein, die aus dieser  - scheinbar so offensichtlich schlimmen - Pandemiezeit, diesem „falschen“ Akkord, (wieder) eine gelungene Melodie machen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich glaube, wir lernen gerade, dass das Leben kein 4/4-Marsch ist, sondern eine Improvisation - voller unvermuteter Einfälle von Seiten unserer Mitspieler, menschlicher und mikrobieller Mitspieler, und natürlich immer auch  mit gelegentlichen Dissonanzen, die es aufzufangen gilt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und ganz gewiss, wenn wir uns dem Fluss dieses Stücks hingeben, ist dieses Stück namens Leben auch jetzt voller Schönheit.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Plattenempfehlung: Miles Davis, Kind of Blue
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         https://www.youtube.com/watch?v=ylXk1LBvIqU&amp;amp;list=PLrhkpF1bKMG_D2sxTpxG63WGmIxYGB-Jt
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 30 Oct 2020 21:20:40 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Es brennt</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/es-brennt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Burnout beginnt beim Baby.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn wir noch nicht sprechen können, reagieren wir auf unsere Umgebung und verhalten uns so, dass wir überleben können. Wir passen uns an.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn die Zuwendung , die wir als kleines Kind bekommen, an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, dann erfüllen wir diese Vorgaben: keine Ansprüche stellen, still sein, den Menschen, die uns versorgen von den Augen ablesen, was sie von uns erwarten. Wenn wir Kinder sind und abhängig von den Erwachsenen, dass wir überleben können, ist das die einzig richtige Strategie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn wir Erwachsene sind, kann diese Strategie uns das Leben kosten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Burnout ist die Folge , wenn ich über einen längeren Zeitraum meine Grenzen überschreite, um Ansprüche zu erfüllen, die mich bedrängen, von Außen und in mir darin. Ansprüche, die über meine Lebenskräfte gehen und auf Dauer nicht zu erfüllen sind. Die Anerkennung erfolgt nie, weil es nie genug ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Esel bekommt die Karotte nie, die vor seinem Kopf aufgehängt ist.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn wir Glück haben, dann haben wir einen guten Freund, der sich traut die Wahrheit oft genug zu sagen, oder einen Schutzengel, oder ein Erlebnis, das uns aufweckt und befähigt wahrzunehmen, wie nahe am Abgrund wir uns aufhalten. Oder die Einsicht kommt später, wenn wir so erschöpft sind, dass es einfach nicht mehr so weitergeht. Und wenn das geschieht, ohne dass wir bleibenden Schaden genommen haben, ja dann haben wir Glück gehabt und ändern den Kurs. Im Grunde geht es um die Bereitschaft einzusehen, dass ein erfülltes Leben sich aus tiefen Quellen in mir speist. Was diese tiefen Quellen sind und wie ich daraus schöpfen kann- diese Fragen führen aus dem Burnout hinaus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was wie das individuelle Schicksal eines Menschen aussieht, betrifft wie immer, die ganze Gemeinschaft der Menschen. Wir alle leben ein Leben, das uns überbeansprucht und die ganze Gesellschaft lebt ein Leben, das den ganzen Planeten überbeansprucht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         99% der Zeit,die wir als Menschen hier auf der Erde gelebt haben, haben wir ganz anders gelebt als jetzt. Darauf sind wir eingerichtet, nicht auf das, wie wir jetzt leben. Was wir als normal erachten und als Luxus sehen, ist der 8-Stunden-Tag. Ursprüngliche menschliche Gemeinschaften, „Unzivilisierte“, verbringen wie unsere Ahnen in Jahrhunderttausenden vielleicht  drei oder vier Stunden mit gezielter zweckgerichteter Tätigkeit, das heißt Arbeit.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist es, was wir ohne dauerhaften Schaden zu nehmen auch aushalten. Der Rest des Tages gilt dem, was wir in unserer „Leistungsgesellschaft“ als Luxus anschauen: Spiel, Kunst, Tanz, Musik und vor allem Anderen dem Erzählen von Geschichten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Burnout beginnt , wenn wir uns „verheizen“, für Dinge, die ein Ersatz sein sollen für ein „echtes“ Leben: wie echte menschliche Gemeinschaft, wie Arbeit, die Freude macht und als sinnvoll erlebt wird, wie Zeiten der Stille, wie eine respektvolle Beziehung zu dem Planeten, der uns nährt und trägt und allen Lebewesen, die mit uns hier leben. Eine respektvolle Beziehung auch zu uns selber.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 08:35:45 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Schwarz oder Weiss</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/schwarz-oder-weiss</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Wenn das Eine stimmt, kann dann das Andere auch wahr sein?
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Gibt es ein sowohl als auch?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         In dieser Zeit der ganz neuen Zuordnungen und Erfahrungen verschwimmen die genau abgesteckten Grenzen, oder es errichten sich neue, die scheinbar fest sind. Es wäre so einfach, wenn es nur wahr oder unwahr gäbe, nur schwarz oder weiß. Aber es gibt so viele Varianten - und die waren schon immer da. In schwierigen Zeiten versuchen wir „die Wahrheit“ als sicheren Hafen anzusteuern, und neigen dazu, uns dadurch einzuschränken in der Art, wie wir wahrnehmen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Welt ist nicht so wie sie ist, sondern so wie ich bin.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Eine der schönsten und wirkungsvollsten Möglichkeiten, die ich kenne, und immer wieder praktisch anwende, ist das Medizinrad.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Es gibt nicht nur eins davon, es sind Viele, und alle sind richtig.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ein Kreis
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ist etwas ohne Anfang und Ende, Alles ist mit Allem verbunden und es gibt verschiedene Sichtweisen, je nachdem, von wo aus wir schauen. Im Medizinrad arbeiten wir mit acht Arten, eine Frage zu beleuchten, mit der Mitte sind es neun.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          DAS MEDIZINRAD
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Gehe in die Mitte vom Kreis und verbinde dich mit Himmel und Erde.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Warte, welche Frage in dir aufsteigt:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Frage könnte sein: Ich spüre, dass es eine außerordentlicher Gelegenheit ist, in dieser Zeit zu leben. Wie kann ich sie am Besten nutzen, zu meinem und zum Wohle Aller: wie komme ich jetzt in meine Kraft?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Die kursiven Worte sind meine persönlichen Antworten, die gekommen sind in dieser Reise.
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe in den Osten
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Gehe drauf ein, was gerade vor dir auftaucht, sichtbar wird im Licht des beginnenden Tags. Gehe los, und warte nicht auf die Erlaubnis, oder auf den perfekten Augenblick. Sobald du ein warmes, angenehmes, Gefühl hast, ein Bild in dir, in dem du dich „richtig“  und neu fühlst, - bewege dich in diese Richtung. Scheine voller Licht!
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Sei dir immer bewusst, dass du Energie bist und Licht - folge dem Licht in dir - dorthin wo es für dich leuchtet - dort geh hin. Sei verrückt, stelle dich auf den Kopf und wechsele die Perspektive, verstecke dein Licht nicht mehr unter dem Scheffel, leuchte!
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe weiter in den Süd-Osten
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Schließe Frieden mit dem, wie du bist und was gerade geschieht. Sei gegen nichts von dem, wie du bist und wie Andere sind und wie die Welt ist. Verbreite diesen Frieden - strahle ihn aus.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Stell dich deinen Widerständen, nimm sie auf, reiße sie nicht aus. Du machst es immer so gut, wie du es kannst. Wir alle machen es so gut wie wir es können. Dann kannst du dir gleich von vornherein verzeihen - das spart Kraft. Sei in Frieden.
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe weiter in den Süden
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Du lebst - alle Erfahrung, die du machst, ist möglich durch deinen Körper. Tauche ganz ein in das Leben, die Liebe, die Freude und das Spiel. Nähre deinen Körper mit Dankbarkeit und mit liebevoller Zuwendung. Sei dankbar für das gute Essen, den Schlaf, die Hitze und den Regen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Lasse zu, dass du spielst wie ein Kind mit dieser Zeit, die gerade ist. Sei extrem. Spüre dich mit allen Sinnen, rieche den Regen, spüre den warmen Wind, schmecke die salzige Luft, berühre deinen Arm. Liebe dich so, wie du jetzt bist, es gibt dich nicht anders.
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe weiter in den Süd-Westen
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Erinnere dich an die Erfahrungen, die du gemacht hast und die funktioniert haben und probiere, was davon in diesen Zeiten gut passen könnte. Erinnere dich, dass Menschen in allen Zeiten vor  Herausforderungen standen und nicht wussten, wie es gehen soll. Verbinde dich mit diesem Wissen der Ahnen und singe heute davon. Verbreite neue Lieder der Hoffnung und der Gewissheit, dass es Wege gibt - immer.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Öffne den Mund und lass es durch dich fließen - stelle deine Stimme zur Verfügung, wie zu dieser Medizinrad-Geschichte. Werde persönlich - zeige dich, mach dich verletzlich, singe deine eigenen Lieder und höre zu, wenn jemand singt. Höre wirklich zu, was gemeint ist und denke dir nicht sofort eine Antwort aus.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe weiter in den Westen
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Alles was lebt, wird sterben. Lasse die Angst zu, mach dich vertraut mit ihr. Du kannst das Leben nicht zwingen zu bleiben. Es bleibt freiwillig. Der Tod ist ein Übergang. Wenn wir auf die Welt kommen, beginnen wir zu sterben. Jeder von uns wird es mit Heilung, Krankheit und Tod zu tun bekommen. Die Zeit, die wir leben zu leben, wirklich zu leben, das ist der Sinn - nicht mehr.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Sei still, lausche. Lass da Nichts sein. Mutter Erde nimmt dich auf. Bete wie verrückt. Du bist die Erde.
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe weiter in den Nord-Westen.
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Welche Gesetzmäßigkeiten, die immer gelten, stehen hinter meinem Leben und dem, was gerade ist? Wie oben so unten, Ursache und Wirkung, ich wähle, wie ich die „Wirklichkeit“ wahrnehme und wie ich darauf reagiere. Wenn ich wissen will, was morgen sein wird, schaue ich mir an, was ich jetzt und heute denke, fühle und tue.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Erkenne die Spielregeln, glaube nichts, prüfe es und erinnere dich. Gebrauche die Spielregeln zum Wohle Aller. Wenn du erkennst, dass alles was dir geschieht, für dich gut ist, erweist du Allen einen Dienst.
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe weiter zum Norden
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Für was bin ich hier auf dieser Welt? Jetzt ist die beste Zeit, das nochmal zu überprüfen. Ich bin genau am richtigen Platz, jetzt, von hier aus wähle ich, wie meine Arbeit weiter aussieht. Manche alten Glaubenssätze können gehen, sie stimmen nicht mehr.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Ich bin autorisiert, von mir,  meine Talente wie das Schreiben, die Rede, das Behandeln von Menschen, und das Lehren, in der Selbstermächtigung zu leben, in allen Formen und Varianten. Solange ich lebe werde ich lernen, wie es ist, wirklich der Mensch zu sein, der ich bin.
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Gehe weiter in den Nord-Westen
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin an meinem Regiepult und gebe die Order. Niemand anderer tut das. Wenn ich glaube, dass andere es tun, gebe ich meine Selbstmacht ab - an eine Person, oder an ein Ereignis. Ich bestimme mein Leben - welche Wege ich beschreiten möchte, zum Wohle von mir und den Kindern und Kindeskindern,- bis in die Siebte Generation.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Ich lenke meine Schritte - gehe in Bewegung mit der Vision der Heilung und der Ausbreitung von Liebe und Fürsorge und des Mitgefühls. Und  der Erkenntnis, dass wir alle miteinander verbunden sind - eins sind. Ich bin verbunden mit mir. Ich bin verbunden mit dir. Das genügt.
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Solange bis die Sonne nicht mehr aufgeht und der Mond nicht mehr untergeht. So sei es.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Setze dich in deiner Vorstellung oder in echt wieder in die Mitte, entspanne dich am Feuer, bereite dich auf eine neue Runde mit der selben Frage vor, diesmal werden die Antworten anders aussehen, tiefer gehen, oder bleibe noch ein bisschen in der Mitte, bedanke dich bei den Hütern des Medizinrads, und gehe in Frieden deiner Wege.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Zur Geschichte dieser Medizinrad-Geschichte
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich hab in den letzten Tagen eine Frage veröffentlicht:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          „Ich fühle mich entmutigt durch den Zustand der Welt. Welchen Rat habt ihr für jemanden, der die Hoffnung verliert, dass es besser wird?“
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Viele haben darauf geantwortet. Jetzt hab ich mir selbst im Medizinrad darauf geantwortet. Nach dieser Reise im Medizinrad, in mir, kann ich sagen:
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin gut aufgestellt mit mir in dieser Zeit, ich hab mich vorbereitet und ganz unabhängig, was in der Welt geschieht, das Vertrauen in mich ist da. Ich bestehe und gehe weiter, mit der Gewissheit, dass sich das Richtige findet zur richtigen Zeit - immer. Ich fühle mich verbunden und getragen und erkenne an, dass ich erschaffe, was ist.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Am Anfang war es ja wie ein Abenteuerfilm. Ich habe bloß zugeschaut, bis ich gemerkt habe, dass ich selber mitspiele.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die letzten zwei Qigongstunden haben wir abgesagt, und dann die letzte Patientin behandelt und die Praxis vorerst zugesperrt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Und dann begannen die „Vorbereitungen“ - auf was eigentlich? Zuhause Vorräte einkaufen, spezielle Tees und nochmal Vitamin D3 bestellen, die wichtigsten Dinge wie Holz zum Heizen überprüfen und Wassertanks für die Tiere und Trinkwasser. Wie ein Abenteuerurlaub - mit besten Voraussetzungen und entspannten Reisenden.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Langsam füllten sich die Regale, Saatgut und sieben neue Hühner waren auch da.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Jetzt begann ich zu lesen und nachzuforschen im Internet. Wenn soviele verschiedene Informationen zur Verfügung stehen, muß man die Fähigkeit kultivieren, sie auszuwählen; was ist jetzt relevant, was ist wahrscheinlich, um was brauche ich mich nicht zu kümmern. Diese Arbeit, das Auswählen, macht unser Herzbeutelmeridian, er schützt meine Kaiserin - das Herz, damit nicht Alles zur „Chefin“ getragen wird, sondern nur das Wichtigste. Das Einordnen in die richtigen Schubladen, das „grodaus Denken“, macht dann der Funktionskreis Milz, dann kann ich die Information auch wieder finden, wenn ich sie brauche. Also, diese Beiden waren sehr beschäftigt. Wie kann ich etwas beurteilen, das zur Zeit niemand beurteilen kann?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich meine gar nicht so sehr den Virus - den schon auch -, aber den weltweiten Lockdown, die Ausgangsbeschränkungen überall, die Einschränkungen der Rechte, wie es so noch nie und so schnell  beschlossen wurde. Gesundheit oder Geschäft/Arbeit erscheinen gegeneinander gestellt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Bis dahin war da niemand, den ich kannte, der bestimmt oder vielleicht infiziert war.  
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich erinnere mich: in den Wochen nach der Katastrophe im Atomreaktor von Tschernobyl - es war auch ein wunderbarer Frühling und Mai. Meine Kinder waren noch klein, spielten in der Wiese, lagen auf der Erde im Löwenzahn, sanfter, warmer Regen fiel. Niemand hat etwas gerochen, man hat keine verdorrten Blätter oder kranke Tiere oder Menschen gesehen. Aber überall war die Angst vor der Radioaktivität zu spürben. Wir hatten damals einen Kräuterladen in Landshut und wurden von vielen  Menschen um Rat angesprochen. Ich habe beruhigt und getröstet, und bin nach 14 Tagen dann aber doch mit einigen anderen Frauen und Kindern nach Portugal geflüchtet, in ein Land, wo keine Radioaktivität niedergegangen war.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Diesmal ist es anders. Es gibt kein Land, wo man hinfahren kann, wo es anders wäre. Auch wenn die Flugzeuge fliegen würden, wohin sollten wir flüchten? Also, was jetzt? Ich habe keine Angst vor dem Virus, ich hab ein gutes Abwehrqi! Und ich habe keine Vorerkrankung. Ich bin gut vorbereitet für den Fall, den Virus gut zu überstehen; bekommen werde ich ihn wahrscheinlich sowieso, wie viele von uns. Ich denke an meine Kinder und Enkelkinder und überlege, was zu tun ist. Aber sie sagen mir klar: wir sind versorgt und und es geht uns gut, schau nur du auf dich. Ich probiers noch ein paar mal, und hab auch Erfolg und kann ein paar „Mittel“ einschleusen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Meine Mutter und mein Bruder sind schon gestorben, mein Vater schon vor langer Zeit, und so brauch ich mir keine Sorgen um die „Alten“ machen (war wirklich froh, dass sie schon gestorben sind, wie eigenartig!). Meine Schwester ist im Kreis ihrer Familie gut aufgehoben und sorgt gut für sich. Also: keine Patienten, keine Qigongschüler, keine Familie zu betreuen, Peter weiß was er will, jetzt bleib nur ICH!
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wow - wie lange ist das her, dass es so war? Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt schon mal so war, außer als Kind.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Was tu ich jetzt als Erstes- GAR NIX.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Und langsam kommt so ein Tagein-Tagaus-Gefühl. Wunderschön langweilig - so ein schöner Frühling- ein Huhn hat ein Ei gelegt- welches Huhn war das? 8 Hühner, ein Hahn und ein Ei. Es sind junge Hühner. Ich rede mit ihnen, singe das Hühnerlied, dass ich noch von der Mama kenne und als Kind den Hühnern vorgesungen habe, und alle laufen zu mir. Das ist ein tolles Gefühl, wenn Hühner auf mein Singen herkommen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Inzwischen sind beide Töchter von Peter wieder „eingezogen“ und wir leben zu viert hier am Hof. Der Schwerpunkt liegt jetzt auf aneinander gewöhnen, neue Gemeinsamkeiten entdecken, und schauen, dass Spannungen sich immer wieder auflösen können. Gut, dass sie hier sind, ich glaube, sie sind hier sicher. Außerdem ist es schön, so viele zu sein. Sonst leben Peter und ich ja zu zweit auf dem Hof mit den Tieren. Meine Kinder und Enkel leben weiter weg und sind jetzt auch nicht besuchbar, dann werden Peters Mädels auch zu meinen. Wir nehmen miteinander nach dem Frühstück die Vitamine, trinken den Artemisia annua Tee mit immer mehr Genuss und reden über Gott und die Welt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Naturkostladen: wenn drei Menschen im Laden sind, muß der vierte daußen warten, bis wieder einer rauskommt. Drinnen schleichen wir um uns rum, damit wir den Abstand einhalten, wiegen abwechseln Gemüse und Obst ab und schreiben auf einen alten Kassenzettel-Rückseite mit dem eigenen, mitgebrachten Kugelschreiber (wegen der Hygiene) den Betrag auf, ich suche mir unter einer Vielzahl mein Lieblingsbrot aus, nimm ein paar Sauerteigpulver mit fürs Selberbacken, Hefe gibt es nicht mehr, und zehn Puddingpulver- sechs mal Vanille und vier mal Schoko. Das ist das Gute, wenn ich einkaufe - ich bestimme, dass es öfters meinen Lieblingspudding gibt, Vanille.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Lungen mögen keinen Schleim, mögen aber Feuchtigkeit. Laut TCM liebt dieser Corona-Virus die Feuchte Hitze in unserem Körper als Wohnklima. Pommes, alles Frittierte, Milchprodukte, Zucker (egal ob bio oder schwarz, braun, rot), scharf gegrilltes Fleich, Salami, Schokolade, scharfer Alkohol - all das macht heiß und Zucker macht pappig, schleimig. Also kein, wenig Yoghurt, Käse, Milch, dafür der Pudding mit Hafer- oder Reismilch.  Etwas Honig dazu - süß und schön batzig. Ohne Feuchte Hitze zu erzeugen. Welch eine Fülle und Reichtum in einem Naturkostladen, volle Regale, mit den herrlichsten Lebensmitteln. Ich bin sooo dankbar, daß es uns so gut geht. Gutes Essen beruhigt. Danach fühlt sich alles „normal“ an.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Dann wird mir von den ersten Corona-Patienten im Eggenfeldner Krankenhaus berichtet. Danke allen Menschen, die jetzt arbeiten, damit wir so gut leben können, den Krankenhausleuten, den Verkäuferinnen und Müllfahrern, Postboten und alle..... DANKE - ich liebe euch - manchmal bedanke ich mich jetzt direkt, doch ohne Händeschütteln.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Heute ist Freitag, der 17. April, vor einem Monat hat es begonnen, anders zu sein.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Mir stellen sich Fragen wie diese:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         * Wie geht es überhaupt weiter mit unserer Arbeit, unserem Leben, und mit der Welt mit all den Menschen, die das jetzt erleben?
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         * Wir machen die Praxis in Landshut am 4. Mai wieder auf und die Praxis in Giglberg/AÖ am 5.Mai. Aber werden die Patienten kommen?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         * Kann Qigong stattfinden ab 4.Mai, und wenn nicht, wann dann?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich schicke euch eine herzliche Umarmung aus der Weite und freue mich auf ein Wiedersehen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Bleibts gsund und froh,
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Luise
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         P.S. Wir schreiben nochmal, wenn wir mehr wissen, aber auch so schreibe ich weiter
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         (facebook Luise Wagner, da könnt ihr mich auch „befreunden“ und Kommentare schreiben, das würd mich freuen!).
        
                &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 18 Apr 2020 13:32:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Frühlingswinde, Frühlingssturm</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/wind-woman.jpg" alt="die Windfrau"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Die Nacht ist vorbei, der Tag beginnt mit hellem Licht, das in die geschlossenen Augen leuchtet und ein Signal gibt, das uns weckt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Beim Schlafen sind wir uns selbst nicht bewusst, wir wissen nicht, dass wir schlafen, und erst beim Aufwachen merken wir, dass wir geschlafen haben.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Weil wir uns erst mal fragen müssen: Wer bin ich eigentlich ? Morgens ist es jedes Mal neu, das „in den Körper kommen“, die In-Karnation, das bewusst werden: ich bin, ich-bin-so-und-so und mein Name ist...
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wie bin ich drauf am Morgen? Der Morgen sagt viel aus darüber, wie wir Dinge beginnen, wie es sich anfühlt, Neues in die Welt zu bringen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Morgenmuffel oder federnder, fröhlicher Frühstückmacher, oder schwer aus dem Bett kriechender „schon wieder so ein Tag“ denkender Mensch?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wie geht es Dir morgens nach dem Aufwachen? Das ist eine Frage, die wir stellen, um eine bestimmte Seite unserer Energie zu erkunden.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Dann geht es weiter mit dem „Stress“.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ist genug Zeit zum Essen, macht die Arbeit Freude, wenn Du morgens auf dem Weg dorthin bist? Wie geht es mit Beziehungen, Kollegen, Freunden? Kannst Du Dich frei entfalten in der Arbeit und im Privatleben, ist da die Freude zuhause oder die Einschränkung, lebst du aus, was sich in Dir und durch dich entfaltet werden will, oder ist da Frust?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Stress entsteht im Innen - nicht im Außen. Meine Reaktion auf das Außen ist der Stress - und das ist IN mir. In der TCM nennen wir das den „Wind“. „Mach nicht soviel Wind“, oder „viel Wind um Nichts“ kennen wir als Redensarten. Wenn wir im „Zug“ stehen, das ist auch Wind, manchmal bist du durch den Wind, oder hast in einem Streit nur ein windiges Argument. Wenn wir Wind in uns haben, mögen wir keinen Wind von Außen - dann scheuen wir windiges Wetter, tragen Schals und Tücher, um uns vor dem Zug zu schützen und die Beschwerden werden bei Wind und Sturm stärker- während ich das schreibe, fegt gerade
         
                  &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           Sabine
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         durchs Land.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Unsere Augen sind die Sinne, die wir in der heutigen Zeit am meisten brauchen  -  Email lesen, Facebook tschecken, Zeitungen lesen, Auto fahren - immer schauen wir. In der Arbeit ist oft das Sehen als einziger Sinn beansprucht (oder hörst Du dem Computer zu, spürst die Oberfläche und riechst die Bilder und Buchstaben auf dem Schirm und schmeckst die Emails?) Welche Augenpflege kennst Du? Was machst Du, um die Augen zu nähren? Statt unsere Augen zu verwöhnen, indem wir die Schönheit wahrnehmen, oder die Augen zu schließen und nach Innen zu schauen, sehen wir täglich soviel zerstörende Bilder wie es wohl bisher, vor der Computerzeit, nie möglich war. Und dann glauben wir, mit 30 sei es normal, eine Brille zu brauchen, und erzählen uns gegenseitig den Glaubenssatz: „ich werde älter und sehe schlechter“. Es gibt genug Beispiele, dass das nicht stimmt. Viele „Alte“ sehen gut! Wenn sie es schaffen, zu rechten Zeit ihre „Sichtweise“ ändern und geschmeidig zu bleiben. Das gilt auch für unsere Sehnen und Muskeln.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Der Funktionskreis in der TCM, von dem wir hier so geheimnisvoll sprechen, spielt auch die zentrale Rolle bei allem, was mit unserer Psyche zu tun hat. Die Emotionen, vor allem der Zorn und die Depression, und all die vielen Variationen davon gehören hierher. Diese „Wandlungsphase“ der insgesamt fünf Phasen bestimmt auch, dass wir unsere Nahrung gut verdauen können und der Stress uns nicht ganz den Appetit verschlägt oder wir zu Frustessern mutieren. Auch die Menstruation,  die Fruchtbarkeit, gesunde Kinder nach leichten Schwangerschaften sind ein Teil dieses Funktionskreises und nicht zuletzt  weist eine erfüllte, entspannte Sexualität auf ein Gleichgewicht in dieser Energie hin.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Wandlungsphase, Element - was ist das?
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Es gibt in der TCM 5 Wandlungsphasen: den Sommer mit dem Element Feuer, den Spätsommer mit dem Element Erde, den Herbst mit dem Element Metall (Luft), den Winter mit dem Element Wasser und den Frühling mit dem Element Holz. Diese Blog handelt vom Element - oder auch anders gesagt: der Wandlungsphase -  Holz. Wandlungsphase heißt es deshalb, weil die Fünf sich ineinander verwandeln, die Energie im Jahreskreis, oder auch im Tageskreis von einem zum anderen fließt. Jedem der Wandlungsphasen wird ein Energie zugesprochen, das Element, und dem Element werden bestimmte Organe und Eigenschaften zugeordnet. So konnte und kann ein Element die verschiedenen Körperteile betreffen, wie beim Holz die Leber, die Gallenblase, die Sexualorgane, die Verdauung, die Augen und die Psyche.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Der Wandlungsphase Holz gehört zum Frühling, zum Sonnenaufgang. Die Leber und die Gallenblase sind die Organe, die im Frühling besonders gepflegt werden können, aber auch besonders anfällig sind. Die grüne Farbe, wie wir sie erleben in der Natur bei den neu austreibenden Blättern, ist die Farbe, die den Augen besonders gut tut und auch sehr entspannend auf unsere Psyche wirkt. Der saure Geschmack einer Zitrone wirkt zusammenziehend und die Säfte bewahrend - zu viel davon macht „sauer“.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Der Funktionskreis Leber und Gallenblase, also die Wandlungsphase Holz, ist so umfassend und vielfältig, wir könnten in der TCM-Ausbildung nur über diesen Funktionskreis reden, wirkungsvolle Kräuter probieren, die wichtigsten Punkte massieren, entspannende Qigong-Übungen machen und nährende Lebensmittel zusammenstellen. Die Zeit wäre uns nicht zu lang.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Aber: das ist nur ein Wochenende, die sechs anderen sind genauso spannend.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/wind-woman.jpg" length="83174" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 10 Feb 2020 15:46:29 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Winter</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/winter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/DSCF0557.JPG" alt="verschneite Winterlandschaft mit Bäumen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Scheinbar ist jetzt die Natur in Starre, bewegungslos.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wenn wir uns erinnern wissen wir, was so leblos aussieht, wird geweckt werden vom Licht und der Wärme der Sonne, im Frühling ist dann
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         das Neu- Erwachen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         In den alten Kalendern der Chinesen mit der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist um den 6./7. Januar der Jahresabschnitt, in dem der kälteste Teil des Winters sich zeigt. Die Arbeit draussen ruht, es ist die Zeit des Speicherns und der Ruhe: früh ins Bett gehen, lange schlafen- bis die Sonnenstrahlen das Bett erreichen und dann Warmes, Gekochtes essen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Stellen wir uns das mal vor wie wäre das Leben, wenn wir diese natürlichen Jahreszeiten-Rhythmen wieder leben? Kinder und Erwachsene sind nicht mehr in der Dunkelheit unterwegs zur Schule und zur Arbeit, sondern sitzen nach dem Ausschlafen beim Frühstück zusammen und erzählen sich die Träume der Nacht. (Da wäre noch ganz Vieles ganz anders, aber von dieser Science Fiction erzähle ich das nächste Mal).
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Jetzt ist die Zeit für die wirklich warmen Sachen zum Anziehen - dicke Socken, Mützen, warme Schals und Jacken, die den Nacken und Kopf schützen vor dem kalten Wind. Ich seh in der Stadt vor allem Frauen, die sich ihre Frisur nicht verdrücken wollen mit einer Mütze, dafür aber einen dicken Schal in drei Reihen tragen. Und ich werde immer ganz unruhig, wenn die jungen Mädels mit den Söckchen in den Turnschuhen auf den Schneestrassen laufen, die Beine über den Sprunggelenken nackig - damit werden genau die Akupunktur-Bereiche für die Beckenregion gekühlt. Aber ich war genauso - Hauptsache cool (manche Menschen sagen, ich bin immer noch so...).
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Gute Schuhe halten die Füße warm. Kalte Füsse sind die Urasache für alles Mögliche: Erkältung, Bauchschmerzen, Durchfall, Kreuz-und Beinschmerzen und auch Menstruationsschmerzen kommen oft von der Kälte. Bewegung und ein warmes Fußbad sind da herrliche Helfer.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Zum Trinken gibts jetzt das gekochte Wasser, einfach, und immer noch das Beste. Gewürztees (ohne künstliches Aroma) mit Zimt, Sternanis, Ingwer wärmen. Der Schnaps, oder auch der Rotwein ist wohl das Heißeste, was wir zum Wärmen von Innen haben.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Heisse Nahrungsmittel mobilisieren das Yang-, unsere Abwehrkräfte- und sind besonders gut für Menschen mit Kälte: scharfe Gewürze wie Pfeffer, Curry, Chilli, getrockneter Ingwer, Zimt, Muskat und Knoblauch, Früchte wie Aprikosen, Pfirsich, Kirschen (eingeweckt), Gemüse wie Fenchel, Paprika und schwarzer Rettich und ein wenig gutes Biofleisch, vor allem Schaf und Wild, gegrillt oder lange auf Niedrigtemperatur gebraten, wärmen von Innen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Peter, mein Mann, ist so ein "Langbrater". Für mich als: "Ich-habe-JETZT-Hunger-Mensch" ist das oft eine Herausforderung zu warten. Aber es ist es wert! Schmeckt einfach nur gut!
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Jetzt ist es Zeit, die Nieren zu massieren: im Stehen oder Sitzen 36 mal mit beiden Händen den untern Rücken auf und ab massieren, bis es richtig warm wird. Dann die Hände einfach auflegen und in die Nieren atmen und sich dabei vorstellen, wie sie gesund und stark sind.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Nasenmassage zur Abwehrsteigerung:
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         Mit zwei Fingern links und rechts neben den Nasenflügeln 18 mal gleichzeitig auf und ab massieren. Die erhöhte Durchblutung schmeißt die Erreger raus.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Ohrmassage:
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         die Nieren öffnen sich in die Ohren. Den Ohrrand von oben bis zum Ohrläppchen kräftig massieren, das Ohrläppchen kräftig zupfen, mindestens 18 mal. Gut bei Erkältung, Hals- und Zahnschmerzen, entspannt den Nacken, macht wach!
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Bei Rückenschmerzen:
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         Zuhause oder draussen eine große 8 gehen (36 mal), und sich dabei innerlich sagen: „
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          mein Rücken ist stark und beweglich
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         “. (Oder einen anderen guten Spruch). Wichtig: zum inneren Sprechen auch das Gefühl haben, dass es schon so ist. Abschluß: die Nierenmassage.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wir leben in einem Teil der Welt, wo es deutliche Jahreszeiten gibt. Das kann man schön oder schlimm finden. In jedem Fall ein Vorteil ist es, bewusst auf die Jahreszeit einzugehen. Erst als ich das begriffen habe, sind mir die Jahreszeiten und der Wechsel von einer zur anderen, richtig bewusst und zu einer Quelle der Freude geworden. Also: lassen wir uns anstecken von der Vielfalt der Natur, und folgen ihren Rhythmen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Herzlich von der Luise
        
                &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 04 Jan 2020 12:15:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Vom dankbaren Schlafengehen</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Ich hab drei Mädels geboren und wenn Besucher zu den Neugeborenen kamen, waren es nur kurze Zeiten, in denen sie mit einem wachen Kind schmusen konnten. Frustriert sagten manche: „Die schläft ja die ganze Zeit“. Und die Wissenden sagten: „ Da hast du Glück, dass sie so gut schläft“.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Je weniger ich wachse, je älter ich werde, desto weniger braucht mein Körper Schlaf, um zu wachsen. Irgendwann war ich ausgewachsen, seitdem brauche ich den Schlaf nicht mehr um zu Wachsen, sondern um mich zu regenerieren, um mein Yin zu nähren.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Als ich um die Zwanzig war, konnte ich gut ein oder zwei Nächte durchmachen - ohne Schlaf. Nach einmal wieder schlafen war ich fit. Jetzt bräuchte ich - gefühlt - eine Woche, um mich zu erholen. Nicht zu schlafen bedeutet Stress für uns - es entsteht Hitze im Inneren, wie beim Auto ohne Kühlung.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die  Anspannung lässt die Energie nicht gut fließen und dann werden zum Beispiel  Arme und Beine kalt.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Heutzutage müssen Viele von uns zu Zeiten arbeiten, wo wir normalerweise schlafen würden. Nachtdienst heißt, dass unsere inneren Geister rastlos im Körper herumjagen - (wie die Chinesen sagen würden: sie haben keine Heimstätte zum Ruhen).
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Das hat auch etwas Gutes, der Schlafentzug ermöglicht es uns, in andere Bewusstseinsebenen zu gelangen. Viele spirituellen Traditionen haben das genutzt. Mönche und Nonnen standen um drei Uhr morgens zum Beten auf, auch heute noch. Nach schlaflosen Nächten sind große Erkenntnisse und bedeutende Kunstwerke entstanden.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Auf Dauer aber holt sich unser Körper Reserven aus der Substanz- es geht uns an die Nieren. Wenn wir eine gewisse Zeit im Nachtdienst gearbeitet haben, oder Nächte mit Sorgen schlaflos verbracht haben, ist es Zeit damit aufzuhören -  auch den Nieren, unserer Substanz zu liebe.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich weiß, den Job zu wechseln, oder aufzuhören sich zu sorgen, ist leichter gesagt als getan. Wenn wir auf unseren Körper hören, werden wir wissen, wann es Zeit ist. Gutes Schlafen ist eine mächtige Kraft, wir können wählen, sie zu nutzen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wenn ich mich vor dem Einschlafen mit den Problemen beschäftige, mit denen ich nicht fertig geworden bin während des Tages, werden sie mich während der Nacht begleiten. Außer ich wähle bewusst andere Gedanken.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Hier eine einfache, entspannende, regenerationsfördernde Übung zum Einschlafen:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Schreibe jeden Abend vor dem Einschlafen 10 Dinge auf, für die du dankbar bist.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Am Anfang hatte ich Mühe - 10 Dinge scheinen ein Haufen zu sein -  und irgendwie gab es da an manchen Tagen nix zum dankbar sein! Aber schon nach kurzer Zeit sprudelte es - es gibt sooo Vieles zum dankbar sein! Wenn ich „danke“ sage, weiß mein Energiesystem, mein Körper, dass da was ist, was ich
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         bekommen habe. Ich bin gut genug!  Ich bin sicher!  Es ist reichlich da für mich! Ha, wie gut das zu spüren - spüren im ganzen Körper und es auch zu fühlen, zu empfinden! So einzuschlafen bringt eine reiche Nacht, mit Erholung und Regeneration, für Körper, Geist und Seele.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Und hier könntest Du gleich anfangen:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für...............
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für.................
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für.....................
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für............
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für...............
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für.................
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für.....................
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für............
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für..................
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich bin dankbar für........................
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Gute Nacht und schlaft recht schön und träumt recht gut 
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Herzlich von der Luise Aloysia
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 10 Nov 2019 19:19:34 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Halb Herbst, halb Winter</title>
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  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/Herbstwind-2Bgebet-8813e2a3-51ead5be.JPG" alt="Gebetsfahnen flattern im Herbstwind und der Wind trägt die Gebete über das Land" title="Gebetsfahnen flattern im Herbstwind"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Blog vom 28.10.2019
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Mit den Rhythmen der Natur zu leben tut uns gut, auch- oder besonders jetzt, in der „Zivilisation“.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         In der TCM sind die 5 Wandlungsphasen ( auch die 5 Elemente genannt ), eine praktische und erprobte Art diesen Naturrhythmus zu leben. Gerade jetzt beginnt der Übergang vom Herbst zum Winter. Zwischen allen Jahreszeiten gibt es diesen Übergang , die „Dojo-Zeit“ genannt wird.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Vom 28.10. bis zum 15.11. bereiten wir uns auf den Winter vor. Weniger von Allem ist angesagt: weniger Medien, weniger Grübeln, weniger von dem „alten“ Denken und Fühlen und Tun . Mit einem Bein im Herbst, und mit dem anderen schon im Winter suchen und finden wir immer wieder das Gleichgewicht. Die Zeit für das Straßenkaffee ist vorbei, weil es uns immer an irgendeiner Stelle friert. Jetzt ist das Yin stärker und das Yang zieht sich in die Tiefe zurück. Ruhe und Einkehr, nach Innen schauen und hinterm Ofen sitzen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Herbstputz 
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         In der TCM werden Schlacken oder Feuchtigkeit ausgeleitet- es wird nicht gefastet in dem Sinn, wie wir es im Westen kennen. Es wird auch entschlackt, entgiftet und gereinigt, aber halt auf eine sanfte Weise und nur zur richtigen Zeit.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die ideale Zeit zum Entschlacken ist laut TCM jeweils zwischen den Jahreszeiten – in der so genannten Dojo-Zeit. Diese Dojo-Zeiten sind vier mal im Jahr und alle jeweils dem Erdelement zugeordnet – das bedeutet, es ist sinnvoll, zu diesen Zeiten seine Erde, also die Mitte, unseren Stoffwechsel, die Verdauung zu stärken. Das Wetter ändert sich - um uns herum, und genauso in uns. Es ist gut, sich darauf einzustimmen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Jahreszeiten und Dojo-Zeiten über das Jahr:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Frühling – 13.2. bis 25.4. (HOLZ)  Dojo – 27.4. bis 16.5. (ERDE)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
          Sommer – 17.5. bis 27.7. (FEUER)  Dojo – 28.7. bis 15.8. (ERDE)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
          Herbst – 16.8. bis 27.10. (METALL)  Dojo – 28.10. bis 15.11. (ERDE)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
          Winter – 16.11. bis 26.1. (WASSER)  Dojo – 27.1. bis 12.2. (ERDE)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Fasten mag ich eigentlich nicht. Deshalb liebe ich eine
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Getreidekur
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         zur Unterstützung des Übergangs. Suchen Sie sich ein oder zwei Arten von Getreide aus und bleiben Sie dabei. Bei Kältezuständen (kalten Bauch, Knie, Gesäß) das Getreide vorher in der Pfanne anrösten,- ohne Öl-, bis es duftet-, dann mit Wasser aufgießen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich mag (Vollkorn-)Rundkornreis am liebsten, weil er sanft entwässert, ohne zu sehr  auszutrocknen und weil er besonders die Mitte stärkt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wenn Ihnen ständig kalt ist, eignet sich Hafer sehr gut. Wenn Sie Hitzewallungen haben, ist Hafer zu heiß. Es gehen aber auch Hirse, Buchweizen und Gerste. Grünkern hilft, die Emotionen zu klären. Eine gute Idee ist es, wenn Sie dann der Familie vorher Bescheid geben, dass es der Grünkern ist, wenn Sie Dampf ablassen, und es nicht persönlich gemeint ist- oder schon?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Kochen Sie sich das Getreide am besten immer am Abend vor. Die empfohlene Tagesmenge liegt bei etwa 150 g Trockengewicht. Ich verwende dazu nicht das übliche Verhältnis von 1 Teil Getreide zu 2 Teilen Wasser sondern erhöhe auf 3 Teile Wasser. Dann kommt erstens noch etwas mehr Energie und Wärme in die Mahlzeiten - durch die längere Kochzeit – und zweitens wird es noch leichter verdaulich. Ich koche übrigens auch meistens für drei Tage im voraus, dann ist das Frühstück schon fast fertig. Echt Hardcore ist es, NUR das Getreide zu essen. Aber Sie können auch etwas gekochtes Gemüse oder ein Kompott dazu nehmen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wichtig ist nur, sich nicht zu „überessen“ und nicht zu spät am Abend zu essen (spätestens 19 Uhr).
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Nicht auf dem Speiseplan stehen während der Getreidekur:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Salz, Zucker, Milchprodukte, tierisches Eiweiß, scharfe Gewürze, Alkohol und Kaffee - oder einfach nur sehr wenig davon.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Als Getränke eignen sich  gekochtes warmes und heißes Wasser und Tees, die die Leber reinigen  und die Feuchtigkeit ausleiten. Ausgewogen ist der 7 Kräutertee von „Heidelberger“ oder bei Heißhunger und Hitze: Kamille, Pfefferminz, Melisse, Rose und a bissal Süßholz, bei Kälte und Blähungen: Kamille, Kümmel, Fenchel,Kardamom, a bissal Süßholz. Je nach dem wie es Ihnen geht, kann die Kur zwischen 3 und 12 Tagen dauern.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Am besten wählen Sie eine Zeit, in der Sie beruflich oder auch familiär nicht zu sehr unter Stress stehen, sondern freundlich und achtsam mit sich selbst umgehen können. Wenn die Kur vorbei ist, nehmen Sie sich drei bis vier Tage Zeit, um langsam wieder aufzubauen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich wünsche uns einen guten Übergang mit Leichtigkeit und Freude
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Herzlich von der Luise Aloysia Wagner
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 28 Oct 2019 18:58:59 GMT</pubDate>
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      <title>Herbstbeginn</title>
      <link>https://www.freiraum-landshut.de/herbstbeginn</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/872193c2719d43ccb2173c4966900813/dms3rep/multi/Apfelfee+morgens.jpg" alt="Äpfel und eine dicke Fee" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;em&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
                        
        Dieser wunderschöne Ort ist in dir drinnen.
        
                        
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        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
                        
        Tritt ein. Schieb die Dunkelheit beiseite, die
        
                        
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        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
                        
        den Eingang verdeckt. Sei mutig. Sei demütig.
        
                        
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        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
                        
        Leg
das Räucherwerk beiseite und vergiss die
        
                        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
                        
        Beschwörungsformeln, die sie dir beigebracht haben.
        
                        
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        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
                        
        Bitte nicht um Erlaubnis von Autoritäten. Schließe
        
                        
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        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
                        
        deine Augen und folge deinem Atem zu
dem stillen
        
                        
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        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
                        
        Platz, von wo der unsichtbare Weg nach Hause führt.
      
                      
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/em&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;em&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
                        
        Theresa von Ávila
      
                      
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/em&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Der sonnige „Altweibersommer“ ist vorbei und ich gehöre nun zu diesen Weibern. Wenn ich heute die Äpfel aufklaube vom Boden, liegen sie im feuchten Gras, die Sonne
ist hinter dem Vorhang aus Nebel, der aus der Erde steigt.
    
                    
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Die Jahreszeiten und die Lebenszeiten ähneln sich schon recht. Als ich mit der TCM angefangen habe war ich um die 20, jetzt, kaum 40 Jahre später, schreibe ich meinen ersten
Blog darüber.
    
                    
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Ich beginne nachzudenken (Erde): war das jetzt Alles? Ist der Sommer (Feuer) wirklich vorbei? Der Gipfel der Aktivität ist überschritten, der Wendepunkt erreicht. Es ist Erntezeit,
wir reifen und sammeln die Erfahrungen ein: süße, saure, wurmige, duftende, bittere, saftig-wohlschmeckende. Im Herbst (Metall) unseres Lebens nehmen wir Abschied von den Kindern, den Eltern, wir Frauen von unserer
Fruchtbarkeit, wir Alle von Vor-Stellungen, wie unser Leben auszusehen hätte, was Alles passieren hätte sollen oder was nie passieren hätte dürfen. Abschied nehmen bedeutet Trauer. Trauern zu können
ist ein Reifezeichen. Nicht zu verdrängen, sondern zu akzeptieren, was in der Vergangenheit war und wie es im Moment ist, eröffnet fruchtbare Wege für eine Erneuerung - für die Zukunft.
    
                    
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Wenn es gut ist, wissen wir jetzt was wir wollen, das Metall ist geschmiedet, der Fokus gerichtet auf das Wertvolle im Leben. Wir erkennen, wie reich und schön unser Leben ist -
so wie es ist - oder wir leben in der Vergangenheit und betrauern die nicht gelebten Gelegenheiten oder die vergangenen schönen Zeiten. Die Gelassenheit (Yin) kann jetzt mehr Raum einnehmen, das Tun (Yang) tritt zu Gunsten
des „Sein“ in den Hintergrund.
    
                    
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Lunge und Dickdarm, als Funktionskreise, die sich in unserem gesamten Körper ausbreiten, sind dem Metall zugeordnet. Dazu gehören die Lunge mit der Atmung, der Abwehrkraft,
den Rhythmen und der Energieverteilung und der Dickdarm mit der Abfall-Entsorgung und dem daraus entstehenden freien Durchgang für Veränderung und Wandel.
      
                      
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      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Der Lungenfunktionskreis ist der Rhythmusgeber für
die Zeit und für unser Leben. Wenn wir geboren werden, atmen wir ein - wenn wir sterben atmen wir aus. Das Atmen ist ein Lebens-Rhythmus - ein und aus. Wenn ich nachts schlafe, brauche ich mir vorher nicht das Mantra
sagen: einatmen - ausatmen - es passiert von selbst. Wir haben diesen Rhythmus in uns.
      
                      
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      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Die Aktivität und Wärme des Spätsommers wechselt zum Rückzug und der feuchten Kühle des Herbstes. Wir sind
Natur, auch in der Stadt ist dieser Rhythmus in uns. Jetzt wird aus kühlem Tomaten- und Gurkensalat ein warmer überbackener Gemüseauflauf mit Tomatensoße- gewürzt mit viel Knoblauch und warmen Basilikum-
und statt dem Weißbier gibt’s Rotwein.
    
                    
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Das Leben ist schön!
    
                    
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
      Herzlich von der Aloysia Luise
    
                    
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 16:03:41 GMT</pubDate>
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